The Raid – Redemption

raidOriginaltitel: Serbuan maut
Pt. Merantau Films ,Indonesien, 2009
Koch Media, München, 25. Januar 2013
1 DVD im Amaray Case, Action/Martial Arts/Drama, ca. 107 Minuten
Sprache / Ton: Indonesisch, Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bild / Auflösung: 1,85:1 (16:9)
Altersfreigabe/FSK: 18
Regie & Drehbuch: Gareth Evans

Darsteller: Mads Koudal, Iko Uwais, Laurent Buson, Sisca Jessica, Yayan Ruhian

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http://theraid-movie.blogspot.de/

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INHALT

Um den Drogenboss Tama hochzunehmen stürmt ein SWAT-Team das mehrstöckige Hauptquartier im Ghetto von Jakarta, in dem Tama vom obersten Stock aus das gesamte Gebäude kontrolliert. Kaum in das Haus eingedrungen, sehen sich die Polizisten auf einem Schlachtfeld unter Dauerfeuer wieder. Nur einer Handvoll Gesetzeshüter, darunter der Neuling Rama, gelingt es, sich mit Fäusten, Messern und Macheten, Stock für Stock nach oben zu kämpfen.

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MEINUNG

Um die Story von THE RAID aufzuschreiben, ist selbst ein Bierdeckel zu groß. Auch dürften sich die Produktionskosten in Grenzen gehalten haben, denn der Film spielt nahezu ausschließlich in den Fluren des Hochhauses, das Drogenboss Tama als Zentrale dient.
Doch trotz der formalen Schlichtheit (oder gerade deswegen) hat THE RAID bei den Actionfans eingeschlagen wie eine Bombe. Nach kurzer Exposition folgt hier ein atemloses Feuerwerk, das zunächst geprägt ist von der Dezimierung der Polizisten, bevor die anschließend verbleibenden versprengten SWAT-Team-Mitglieder versuchen, am Leben zu bleiben. Sind die Schusswaffen erst einmal zur Seite gelegt, kommen die Hände, ach was, der ganze Körper zum knüppelharten Kampfeinsatz. Wie weiland Tony Jaa (in REVENGE OF THE WARRIOR) kämpft sich Iko Uwais – als werdender Vater Rama – durch die Hausflure, immer neuen Gegnerwellen ausgesetzt. Das A und O ist dabei die Choreografie der Silat-Kämpfe, die herrlich handgemacht und teils extrem derbe realisiert sind, was auch die Freigabe ab 18 absolut rechtfertigt. Hier wird zwar nicht Splatter um jeden Preis geboten, doch wo die Kollegen hinlangen tut es auch dem Zuschauer weh. Unterstützt werden diese Szenen durch einen extrem dynamischen Schnitt, der allerdings nicht – wie es oft in B-Movies vorkommt – fehlende Mittel kaschiert, sondern stets die Kontrahenten ins rechte Licht rückt.

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Nicht unerheblichen Anteil am konstant hohen Adrenalinpegel haben auch die Nu-Metal-Klänge von Mike Shinoda, seines Zeichens Sänger/Rapper, Keyboarder und Gitarrist von Linkin Park, die hier als Soundtrack dienen.
Über die Action-Schauwerte hinaus bietet THE RAID auch noch einige unvorhersehbare Überraschungsmomente in Sachen Personenkonstellationen, was den Film dann auch über die komplette Laufzeit rettet.

Hauptdarsteller Iko Uwais durfte bereits in MERANTAU (dt. bei Sunfilm) Filmerfahrung sammeln, wo er schon mit dem walisischen (!) Regisseur Gareth Evans zusammen gearbeitet hat. „Endgegner“ Yayan Ruhian, der sich hier mit Iko Uwais einen gnadenlosen Fight liefert ist ebenfalls ein MERANTAU-Kollege.

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FAZIT

STIRB LANGSAM meets ONG BAK. Ein gnadenloser handgemachter Non-Stop-Actionkracher ohne störendes Beiwerk aber mit treibendem Soundtrack.

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