Andrea Tillmanns: Mimis Krimis #1

Mimis Krimis 1Satzweiss Verlag, Saarbrücken /Chichili Agency, Beckingen 02/2012
Ebook, Kindle, Aachen-Kurzkrimis, epub, Kindle
, 0,99 EUR

http://andreatillmanns.de

http://www.satzweiss.com/

http://www.chichili.de

 

„Vielleicht passierte hier wirklich gerade etwas Spannendes direkt vor ihrer Nase – und sie war definitiv zu neugierig, um sich nicht damit zu beschäftigen. Sie fühlre noch einmal ihren Puls, der weiterhin gleichmäßig und ruhig war. Offensichtlich nahm ihr Herz ihr ein wenig Aufregung nicht übel.“
(Mimi und das gestohlene Foto)

STORY

„Mimis Krimis“ ist der Aachener Krimibuchladen von Mechthild „Mimi“ Berger und ihrer Freundin Roswitha, die beide selbst begeisterte Krimileserinnen sind. Nicht umsonst sind die Bücher im „Mimis Krimis“ in den Ampelfarben nach dem Schwierigkeitsgrad, den Täter beim Lesen zu entlarven, angeordnet.

Dass Mimi Berger auch gerne selbst mehr oder weniger zufällig in Kriminalfälle hineinstolpert, ist ihrer Fähigkeit geschuldet, schnell und meist richtig zu kombinieren und bei ihren Recherchen nicht locker zu lassen.

Mimi und das gestohlene Foto

In der Nacht nach einer Fotovernissage im Café „Sowiso“ wird eines der ausgestellten Bilder gestohlen. Um herauszufinden, was an dem Bild so wertvoll sein könnte, kontaktiert Mimi die Fotografin, doch auch die Originaldateien der Bilder wurden gestohlen. Nach und nach erhärtet sich der Verdacht, dass die auf dem Foto abgebildete Person der Grund für den Diebstahl ist.

Mimi und das chinesische Rätsel

Roswithas Interesse an einem Herren, den sie gerne möglichst „zufällig“ wieder treffen würde, beschert Mimi eine Einladung ihrer Kollegin ins Restaurant „Bambusblüte“. Doch Roswithas Essen ist ungenießbar. Kein Einzelfall, wie Mimi herausfindet. Offenbar möchte ein Unbekannter dem Ruf des Restaurants gezielt schaden.

MEINUNG

Kein Blut, keine Leichen, mehr oder weniger harmlose Kriminalfälle „von nebenan“ sind die Spezialität von Mechthild Berger. Nicht umsonst weckt ihr Spitzname „Mimi“ Erinnerungen an Margaret Rutherford, unsterblich als Agatha Christies „Miss Marple“.

Liebenswerte Figuren, eine unaufgeregte Erzählweise und viel Aachener Lokalkolorit machen Mimis Krimis zur perfekten Feierabendlektüre. Die Storys sind auch nicht unbedingt zum Mitraten konzipiert, so dass man sich hier einfach entspannt unterhalten lassen kann. Auch die Länge ist dafür perfekt geeignet. Pro Geschichte dürften geübte LeserInnen etwa 30 Minuten benötigen.

Zwar darf bezweifelt werden, dass eine Buchhändlerin in der Realität so einfach an Informationen kommt, bzw. Zeitgenossen sich so willig von einer Fremden ausfragen lassen, doch das sollte hier zweitrangig sein.

FAZIT

Sympathische und unaufgeregte Feierabendkurzlektüre zum Abschalten.

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