Paranormal Experience

Paranormal_Experience_DVD_Standard_887654172297_2D.600x600Originaltitel: Xperiencia Paranormal 3D
Spanien, 2011
1 DVD im Amaray-Case, Mystery/Horror, Laufzeit: ca. 86 Min., gesehen 5/2013 für 11,99 EUR
Sprachen/Tonformat: Spanisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1,85:1 (16:9 anamorph)
Altersfreigabe/FSK: 16
Darsteller: Amaia Salamanca, Maxi Iglesias, Luis Fernández, Úrsula Corberó, Alba Ribas, Óscar Sinela, Manuel De Blas
Regie: Sergi Vizcaino
Drehbuch: Daniel Padro
Musik: Marc Vaíllo

Bilder: © www.universumfilm.de

www.universumfilm.de

www.sites.sonypicturesreleasing.es/sites/xp3d/

STORY

Eine Handvoll Studenten reisen – um ihren Abschluss zu bestehen – im Auftrag ihres Professors in das verlassene Dorf Susurro, wo die Pennäler die Existenz eines Lebens nach dem Tode mit wissenschaftlichen Methoden widerlegen sollen. Denn die Bewohner von Sussuro haben einst den sadistischen Doktor Matarga lebendig in den örtlichen Salzminen verrotten lassen und noch immer soll man hier das Wehklagen des Arztes respektive seiner Opfer vernehmen.

Paranormal-Experience-6MEINUNG

Dass der Streifen auf der „Paranormal Wasauchimmer“-Welle reitet kann man ihm nicht verdenken, dass hier von vorne bis hinten nichts zusammenpasst, schon. Um die Studenten und den exzentrischen Prof., der übrigens später keinerlei Rolle mehr spielt, einzuführen, wird ein dümmlicher Psychoversuch gezeigt, der ebenfalls für den Film total überflüssig ist und der höchstens aufzeigt, dass die SchauspielerInnen schon hiermit heillos überfordert sind. Einen nachvollziehbaren Brückenschlag zu der Expedition der Studenten existiert ebenfalls nicht. Jedenfalls sind plötzlich fünf Studenten (jedes Klischee wird bedient) um die Wortführerin Angela plus deren Schwester Diana (da man ja ein Auto benötigt) schließlich auf dem Weg ins Geisterdorf Susurro, wo man – im Gegensatz zu sonstigen Spökenkiekerfilmen – mit wissenschaftlichen Methoden beweisen soll, dass hier eben KEINE paranormale Entität am Werk ist (sic!).

Natürlich kommt es beim ersten Einsatz der Geisterspürgeräte zu einem Kontakt, bei dem ausgerechnet (Überraschung, sonst wäre die Figur ja total unnötig) Diana als empfangsbereites Medium fungiert. So wird der Geist von Dr. Matarga auf unsere bunte Truppe aufmerksam und beginnt sein schändliches Treiben mit den nun zur Verfügung stehenden Opfern von Neuen.

Paranormal_Experience_3D_Szenenbilder_07.600x600Dass es selbst aus dieser Steilvorlage nicht möglich war, einen auch nur ansatzweise interessanten Grusler zu stricken, will schon etwas heißen.

Über die ganze Länge kommen weder Spannung noch Atmosphäre auf,  da die Story erstens absolut vorhersehbar ist und zweitens mit ihrer Mischung aus umgekehrtem paranormalem Investigationsfilm und – in der zweiten Hälfte – Pseudofolterfilmchen erheblich holpert. Dem schließen sich auch die absolut flache und unmotivierte technische Umsetzung an.

Was den Film vielleicht zumindest eine interessante Basis gegeben hätte, nämlich die Geschichte von Susurro, dem teuflischen Doktor und dessen Experimenten, wird dem Zuschauer völlig vorenthalten. Offenbar war der Drehbuchautor ebenso überfordert wie die SchauspielerInnen.

FAZIT

Zumindest mit einer Regel bricht Regieneuling Sergi Vizcaino, nämlich dass man aus Spanien stets brauchbare Genreunterhaltung erwarten kann. PARANORMAL EXPERIENCE erstickt in dümmlichen Klischees und kann sowohl handwerklich wie schauspielerisch nicht überzeugen.

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