Keuk-jin Jeon: The Breaker 1

BreakerOriginaltitel: The Breaker, Korea, 2007
Tokypop, Hamburg, 11/2012
Taschenbuch, Manhwa/Action/Drama, 392 Seiten, ISBN : 978-3-8420-0549-5, 14,00 EUR
Empfehlung: 16 Jahre +
Zeichnungen: Jin-Hwan Park
Covermotiv: Jin-Hwan Park

http://www.tokyopop.de/

http://thebreaker.wikia.com/wiki/The_Breaker_Wiki

INHALT

Der schwächliche Shi-Woon wird an seiner Schule von der Bande um Chang-Ho drangsaliert und erpresst. Eines Tages steht ihm ein unbekannter Martial-Arts-Kämpfer gegen die Schulschläger bei und Shi-Woon stellt am darauffolgenden Tag fest, dass es sich um seinen neuen Aushilfslehrer Chun-Woo Han handelt. Dieser hat jedoch kein Interesse daran, Shi-Woon weiter zu helfen. Viel mehr ist Chun-Woo an der Ethiklehrerin Yun-Ji Bae interessiert. Doch Shi-Woon gibt nicht auf und verfolgt Han, der ihn schließlich vor dem Selbstmord rettet. Davon und von der Zuneigung seiner Schulkameradin Sae-Hi ermutigt, setzt Shi-Woon alles daran, von Chun-Woo in Kampfkunst unterrichtet zu werden.

Doch Chun-Woos Vergangenheit, vor der er mit dem Lehrerjob fliehen wollte, droht ihn einzuholen. Er ist „Gumunryong“, die „Geißel der Kung-Fu-Welt“ und Vertreter verschiedener Kampfkunst-Schulen sind auf der Suche nach ihm. Darüber hinaus taucht mit der neuen Schulärztin Shi-Ho Lee eine Bekannte aus Chun-Hoos Vergangenheit an der Schule auf. Sie entdeckt, dass es für Shi-Woon aufgrund seiner schwachen Physis lebensgefährlich sein könnte, Kampfkunst zu erlernen.

MEINUNG

Die bekannte Geschichte des Kampfkunstschülers, der sich entgegen aller Widrigkeiten und Erwartungen zu einem veritablem Kämpfer mustert wird hier ausführlich und mit einigen originellen Zutaten erzählt. Der oberflächlich erscheinende Chun-Woo erhält nach und nach eine unbekannte, offenbar dunkle Seite/Vergangenheit, entdeckt jedoch auch seine Verantwortung und nimmt Shi-Woon zunächst widerstrebend unter seine Fittiche. Und mehr und mehr holen die Schatten seiner Vergangenheit ihn ein.

Einen deutlichen Kontrast zu der Dramahandlung bilden dabei die albernen Slapstickmomente, die stets überhand nehmen, sobald den Figuren der Kamm (oder anderes) schwillt und sie das Aussehen von Nussknackern annehmen. Für einige Leser macht möglicherweise eben dieser Kontrast den Reiz der Serie aus (die deutsche Veröffentlichung von THE BREAKER wurde heiß erwartet), für mich persönlich wirkte das einfach unpassend albern.

Auflockerung erfährt die Geschichte jedoch durch z.B. den Running Gag, dass Chun-Woo immer wieder bei seiner Lehrerkollegin Yun-Ji landen will, was Si-Ho Lee stets augenzwinkernd zu verhindern weiß. Darüber hinaus bringt Shi-Hoo, die deutlich fraulicher aussieht als vergleichbare Charaktere in japanischen Mangas, eine gute Portion Sexyness in THE BREAKER.

Bis auf die erwähnten grotesken Entgleisungen, sind die Zeichnungen in The Breaker sehr dynamisch ausgefallen und überzeugen vor allem in den Actionszenen, die auch ausgiebig zelebriert werden.

Die Serie wurde von Tokypop als 2in1-Sammelbände veröffentlicht und ist mit Band 5 abgeschlossen. Im März 2014 folgt der erste Band der Folgeserie THE BREAKER – NEW WAVES.

FAZIT

THE BREAKER variiert die bekannte Geschichte des mit zahlreichen originellen Elementen und einer ausführlichen Hintergrundgeschichte. Zeichnerisch teilweise unpassend albern.

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