The Void

the void_cover_detailOriginaltitel: The Void
Cave Painting Pictures, JoBro Productions & Film Finance, Kanada, 2016
Ascot Elite Entertainment Group / Ascot Elite Home Entertainment, Zürich, 19. Mai 2017
Vertrieb: Universum Film, München
1 Blu-Ray im HD Keep Case, Horror/Mystery, EAN: 0889854064495, ca, 91Min., gesehen 06/2017 für 14,99 EUR
Sprachen/Tonformat: Deutsch DTS-HD 5.1 Master Audio, Englisch DTS-HD 5.1 Master Audio, Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2.39:1 (1080p/24)
Altersfreigabe: FSK 16
Regie und Drehbuch: Jeremy Gillespie, Steven Kostanski
Darsteller: Art Hindle, Ellen Wong, Kenneth Welsh, Aaron Poole, Natalie Brown
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STORY
Deputy Daniel Carter (Aaron Poole) stolpert während seiner Nachtschicht über den böse verletzten Teenager James (Evan Stern) und bringt ihn ins nächste Krankenhaus, wo jedoch aufgrund des bevorstehenden Umzugs der Klinik nur eine Notbesetzung zur Verfügung steht. Carter vermutet außerdem einen Zusammenhang zu einem Blutbad, das sich ganz in der Nähe abgespielt hat und hat ein wachsames Auge auf den Verletzten. Während James notversorgt wird, versammelt sich eine Gruppe weiß vermummter Gestalten um das Krankenhaus herum, eine der Krankenschwestern dreht durch und ermordet einen Patienten, bevor aus ihrem Körper ein Monster schlüpft. Dann dringen zwei bewaffnete Männer in das Krankenhaus ein, die hinter James her sind.

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MEINUNG
Ja, manchmal muss es gar kein Kaviar sein und noch nicht mal besonders originell, wenn Drehbuch und Regie ein klares Ziel vor Augen haben. Denn dass ein (Horror-)Film auch super funktionieren kann, wenn man das wirklich alles schon mal gesehen hat, beweist aktuell THE VOID von Jeremy Gillespie und Steven Kostanski. Die Story ist leidlich kreativ, doch wird von Anfang an eine fiebrige Spannung erzeugt und auch die Figuren nehmen den Zuschauer sehr schnell für sich ein, was schon mal zwei ganz grundlegende Pluspunkte sind. Eine der Krankenschwestern (Kathleen Munroe) in der Notklinik ist ausgerechnet noch Deputy Carters Ex-Frau, mit der er den Verlust eines Kindes teilt und als Carters Chef, der Sheriff noch im Krankenhaus auftaucht, kommt es ebenfalls zu Entscheidungsgerangel. Beides führt schon ohne die gewehrschwingenden Fremden zu einer unsicheren Spannung innerhalb der eingeschlossenen Gruppe, bevor man sich gegen den gemeinsamen Feind zusammenrauft. Insgesamt funktioniert THE VOID wie ein Best-Of-Zusammenschnitt diverser 80er-Jahre Kult-Horror-Filme. Die Reise beginnt mit ASSAULT – ANSCHLAG BEI NACHT, geht über DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT und FÜRSTEN DER DUNKELHEIT (alle John Carpenter), streift RE-ANIMATOR (Stuart Gordon) bis man beim blutigen HELLRAISER (Clive Barker)-Finale ankommt. Am Ende wird sogar die Tür für eine Filmreihe á la DAS BÖSE (Don Coscarelli) geöffnet und über allem schwebt ein gewisses lovecraft’sches Oeuvre, wenn auch weniger plakativ als es das DVD/BluRay-Cover glauben machen will. In diese Retro-Kerbe schlagen auch die mehr als soliden, handgemachten Effekte und es verwundert, dass die ungeschnittene Version mit FSK 16 durch die Prüfung ging. So ändern sich die Zeiten.

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All diese Zutaten haben die Regisseure und Drehbuchautoren Jeremy Gillespie und Steven Kostanski in eine Story gegossen, die für diesen Zweck mehr als ausreichend ist. Und ein weiterer großer Pluspunkt des Films ist, dass er gar nicht den Anspruch hat, mehr oder etwas anderes zu sein als eine handwerklich solide Verbeugung vor dem Kulthorror der 1980er Jahre. An den Feinheiten des Drehbuchs und der gediegen geführten Spannungskurve bemerkt man, dass die beiden Macher Profis sind. Gillespie war beispielsweise an Großproduktionen wie SUICIDE SQUAD, PACIFIC RIM, ROBOCOP (Remake) beteiligt, Kostanski u.a. an RESIDENT EVIL: RETRIBUTION, CRIMSON PEAK, CLOWN, NURSE. Das Kapital für THE VOID haben beide über eine Crowdfunding-Kampagne gesammelt.

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FAZIT
Ein Fest von und für Fans des ernsthaften Old-School-Horrors. Dicht, flott und geradlinig auf den Höhepunkt zu inszeniert. Mit dem notwendigen Polster, damit die Figuren funktionieren doch ohne Ballast und Geschwafel. Gerne mehr davon.

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